Welcher Käse ist besonders gut für ein Fondue geeignet?

Grundsätzlich kann man festhalten, dass sich für ein Käsefondue ein Käse mit einem hohen Reifegrad eignet. Der Fettgehalt sollte mindestens bei 45 % i. T. Sollte beachtet werden. Die Basis bei einem Käsefondue bilden Hartkäse und halbfeste Käsesorten. In Betracht kommt daher der Emmentaler. Beliebt und schmackhaft sind der Appenzeller und der Tilsiter. Ergänzt wird die Wahl durch den Raclettekäse und den Sbrinz. Als Klassiker sind selbstverständlich der Vacherin und der Greyerzer.

Folgende Alternativen bieten sich an:

Statt Gruyere kann Grana Padano verwendet werden. Beim Bergkäse steht neben dem Raclettekäse der Walliser zur Verfügung. Wenn man den Fribourger Vacherin nicht in der Käsetheke finden kann, ist auch der Felsi Käse eine Option. Diverse Sorten des Butterkäses können bei dem richtigen Reifegrad ebenfalls für ein Käsefondue verwendet werden.

Informationen zu den Käsesorten

Der Emmentaler ist ein Hartkäse, welcher seinen Ursprung in der Schweiz hat. Der Fettgehalt beträgt 45 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist herzhaft.

Von dem Appenzeller ist die Herstellung urkundlich im Jahr 1282 dokumentiert. Er kommt aus der Schweiz. Der Fettgehalt beträgt 48 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist pikant und würzig.

Der Tilsiter ist nach der Stadt Tilsit benannt, heute Sowetsk – Kaliningrad. Dr Fettgehalt beträgt 30-60 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist pikant und leicht säuerlich.

Beim Raclettekäse ist die Herstellung urkundlich im Mittelalter dokumentiert. Das Herstellungsland ist die Schweiz. Der Fettgehalt beträgt 48 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist aromatisch.

Sbrinz ist ein Hartkäse und gehört zu den ältesten bekannten Käsesorten Europas. Das Herstellungsland ist die Schweiz – Luzern. Der Fettgehalt beträgt 45 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist kräftig.

Vom Vacherin Mont d’Or ist die Herstellung urkundlich im 19. Jahrhundert dokumentiert.Das Herstellungsland seit 1981 eine geschützte Herkunftsbezeichnung – franz. Mont d’Or. Es handelt sich um einen Saisonkäse der nur im Herbst und Winter erhältlich ist. Der Fettgehalt beträgt 50 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist kräftig.

Von dem Greyerzer ist die Herstellung urkundlich im Jahr 1113 in Greyerzerland dokumentiert. Das Herstellungsland heute ist die Schweiz geschützt mit der Bezeichnung AOC. Der Fettgehalt beträgt 49-53 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist sehr kräftig.

Vom Grana Padano datiert die Herstellung wahrscheinlich im Jahr 1135 in der südlichen Lombardei. Heute ist das Herstellungsland Norditalien. Der Fettgehalt beträgt 32 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist pikant, nussartig.

Die Herstellung des Wallisers wird erstmals im Mittelalter erwähnt. Das Herstellungsland heute ist Schweiz, Kanton Wallis. Der Fettgehalt beträgt 48 % in der Trockenmasse. Der Geschmack unverwechselbar kräftig

Der Fribourger Vacherin ist ein Halbhartkäse. Das Herstellungsland ist die Schweiz, Kanton Freiburg. Der Fettgehalt beträgt 48 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist würzig

Felsi kommt aus der Schweiz. Im Felsenkeller ist der Laib gereift. Der Fettgehalt beträgt 45 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist nussig.

Butterkäse gibt es von diversen Anbietern. Der Fettgehalt beträgt 30-45 % in der Trockenmasse. Der Geschmack ist je nach Hersteller, pikant, nussig, würzig.

Weichkäse dienen bei einem Käsefondue lediglich als Geschmacksträger.

Die Preise variieren pro Käsesorte stark. Sicher ist nur, dass die Käsestückchen in der Frischtheke zumeist günstiger sind, als an der Käsetheke. Da man allerdings auch nicht ständig zum Käsefondue einlädt, bietet sich der Käsefachverkäufer an. Hier hat man die richtige Auswahl, den richtigen Reifegrad und die optimale Beratung. Inzwischen ist dies auch sehr günstig über das Internet zu finden.